TerraCarta Milieu führt Gleisschotteranalysen gemäß der geltenden Protokolle und Richtlinien durch.

Warum Gleisschotteranalysen?

Bei Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen an Bahnstrecken fallen oft große Mengen Gleisschotter unterschiedlicher Qualität an. Dieses Material ist ordnungsgemäß zu verwerten bzw. schadlos zu entsorgen. Hier gilt das abfallwirtschaftliche Ziel, gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG), die Abfallmenge und deren Schadstoffgehalt so gering wie möglich zu halten. Für die Entscheidung, inwieweit Gleisschotter oder bestimmte Schotterfraktionen wieder verwertet werden können, ist eine entsprechende Untersuchung durchzuführen.

Bei der Analyse richten wir uns nach dem LfU-Lfw-Merkblatt „Anforderungen an die Entsorgung von Gleischottern“ und der internen Richtlinie 880.4010 „Bautechnik; Verwertung von Altschotter” der DB Netz AG

Wie funktioniert eine Gleisschotteranalyse?

Es werden Schürfe im Gleis, an Bahnübergängen und an Weichen angelegt. Danach wird eine Bohrung in das darunter liegende Sandbett durchgeführt. Das Schottermaterial und der Sand werden -getrennt voneinander- beprobt.

Die Schürfe werden in der Regel mit einer Schottergabel und einer Schotterschaufel gegraben, aber TerraCarta Milieu führt auch maschinelle Zylinderbohrungen zur Beprobung des Gleisschotters durch.

Eine Schotterbeprobung besteht aus einer physischen Untersuchung und einer umwelttechnischen Begutachtung. Die physikalische Untersuchung dient der Bestimmung der Abstufung (Siebfraktionsverteilung) des Schottermaterials: Die Schotterproben werden getrocknet und in sieben Fraktionen gesiebt. Aus den Siebergebnissen wird eine Siebkurve nach nach DIN ISO 3310 erstellt.

Die umwelttechnische Untersuchung bestimmt die Verschmutzungsklasse des Schotters; das Schottermaterial wird von einem akkreditierten Labor analysiert. In der Regel wird pro Probe eine Unterprobe der Feinfraktion (0-2 mm) und eine Unterprobe des gesamten Schotterbettes gebildet.

Die Analyseergebnisse werden anhand des Rundschreibens Bodensanierung 2013 (VROM) und des Europäischen Abfallverzeichnisses (Eural) geprüft. Die letztere Bewertung ist wichtig, wenn der Ballast entfernt wird und liefert eine abschließende Bewertung („gefährlicher Abfall“ oder „nicht gefährlicher Abfall“) und einen Eural-Code.

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